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UID:5349-6474@digitalautonomy.net
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SUMMARY:Web-Veranstaltung: Datenkompetenz und Schutz vor algorithmenbasiert
 er Diskriminierung
DESCRIPTION:Ob als Patient·in, Konsument·in oder Bürger·in – angesichts der
  Digitalisierung aller Gesellschaftsbereiche ist jeder Mensch zwangsläufig 
 mit digitalen Themen konfrontiert. Eine gemeinwohlorientierte Digitalpoliti
 k sollte die digitale Selbstbestimmung der Menschen fördern, damit sie in d
 igitalen Räumen handlungsfähig bleiben und beispielsweise informiert mit de
 n eigenen Daten umgehen können. Allzu oft werden noch die Rechte von Nutzer
 ·innen verletzt, weil digitale Anwendungen intransparent oder nicht bedienu
 ngsfreundlich sind oder weil Digitalkompetenzen fehlen. Deshalb müssen Schu
 tzmechanismen etabliert werden.\n\nIm Rahmen des Digital Autonomy Hub (DAH)
  diskutieren wir mit Vertreter·innen aus Wissenschaft, Politik und Zivilges
 ellschaft Herausforderungen der digitalen Selbstbestimmung und mögliche Lös
 ungen dafür: Strategien, die digitale Kompetenz zu fördern, Grenzen der ind
 ividuellen Verantwortung und politische Ansätze.\n\n\n\nWir laden Sie ein:\
 n\nAm 23. November von 9.30 - 12 Uhr\n\nzur Veranstaltung des Digital Auton
 omy Hub\n\nDatenkompetenz und Schutz vor algorithmenbasierter Diskriminieru
 ng  – Grenzen und Möglichkeiten der digitalen Selbstbestimmung\n\n \n\nIm R
 ahmen von zwei Themenblöcken möchten wir mit unseren Gästen ins Gespräch ko
 mmen.\n\nTeil 1: Datenkompetenz im Gesundheitsbereich und im Netz \n\nDie B
 undesregierung hat in diesem Jahr ihre Digitalstrategie verabschiedet. In d
 eren Zentrum stehen unter anderem der digitale Verbraucherschutz und die Fö
 rderung digitaler Kompetenzen. Wir gehen der Frage nach, wie es um die Date
 nkompetenz im Gesundheitsbereich und im Netz bestellt ist. In diesem Zusamm
 enhang stellen DAH-Projekte ihre Forschungsperspektiven vor und wir diskuti
 eren mit politischen Akteur·innen technische und individuelle Lernansätze.\
 n\nTeil 2: Algorithmenbasierte Diskriminierung und Anpassung der Antidiskri
 minierungsgesetzgebung\n\nSpätestens beim Thema „Algorithmenbasierte Diskri
 minierung“ stoßen individuelle Ansätze an ihre Grenzen. Algorithmen finden 
 in alle gesellschaftlichen Bereiche Einzug und betreffen immer mehr Mensche
 n. Algorithmische Systeme bringen aber auch diskriminierende Entscheidungen
  hervor, das haben viele Fälle über die Jahre bewiesen. Die deutsche Antidi
 skriminierungsgesetzgebung weist nach wie vor Schutzlücken auf. Ferda Atama
 n, Unabhängige Bundesbeauftragte für Antidiskriminierung, stellt in einem I
 mpuls vor, wo die Antidiskriminierungsstelle des Bundes beim Allgemeinen Gl
 eichbehandlungsgesetz (AGG) Reformbedarf sieht. Anschließend sprechen wir m
 it weiteren Gästen aus Zivilgesellschaft, Politik und Wissenschaft darüber,
  welche Herausforderungen algorithmenbasierte Diskriminierung an das AGG st
 ellt und wo Anpassungen vorgenommen werden müssten.\n\n\n\nZur Anmeldung\n\
 n\n\nWeiterführende Informationen und Programmablauf:\n\nEinführung 9.30 - 
 9.40 Uhr\n\nTeil 1 (9.40 - 10.50 Uhr): Datenkompetenz im Gesundheitsbereich
  und im Netz\n\nDiskussion mit\n\nJennifer Klütsch - Wissenschaftliche Mita
 rbeiterin im DAH Projektverbund A-DigiKomp \n\nAnne Koppenburger - Wissensc
 haftliche Mitarbeiterin im DAH Projektverbund ePA-Coach\n\nEinschätzungen z
 u politischen Maßnahmen teilen in anschließender Gesprächsrunde:\n\nAnna Ka
 ssautzki - Mitglied des Deutschen Bundestags (SPD) und stellvertretende Vor
 sitzende im Digitalausschuss\n\nDr. Malte Engeler - Fachabteilung Bundesmin
 isterium für Umwelt- und Verbraucherschutz (BMUV)\n\n\n\nKurze Pause 10.50 
 - 11 Uhr\n\n\n\nTeil 2 (11.00 - 12.00 Uhr): Algorithmenbasierte Diskriminie
 rung und Anpassung der Antidiskriminierungsgesetzgebung\n\nEin Impuls zu de
 n Reformvorschlägen der Antidiskriminierungsstelle des Bundes wird vorgeste
 llt von\n\nFerda Ataman - Unabhängige Bundesbeauftragte für Antidiskriminie
 rung.\n\nAnschließende Diskussion mit:\n\nEva Maria Andrades - Geschäftsfüh
 rerin des Antidiskriminierungsverbands Deutschland (advd)\n\nArmand Zorn - 
 Mitglied des Deutschen Bundestags und im Ausschuss für Digitales\n\nJan-Lau
 rin Müller - Wissenschaftlicher Mitarbeiter, Universität Bayreuth\n\nDr. Ul
 rike Spangenberg - Leiterin des Bereichs Gleichstellungsberichte in der Bun
 desstiftung Gleichstellung\n\n\n\n\n\n \n\n \n\n\n\n\n\n \n\n 
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