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Meldung

WebTalk: Digital selbstbestimmt im Alter

Im WebTalk des Digital Autonomy Hubs am 6. Oktober 2022 diskutierten wir darüber, inwieweit Voraussetzungen für den Zugang zu einer digitalen Infrastruktur auch für Menschen in nachberuflichen Lebensphasen geschaffen werden und welche Bedarfe bei der Konzipierung der Digitalisierungsangebote berücksichtigt werden müssen.

Der Altersbericht der Bundesregierung setzte sich 2020 zum ersten Mal mit dem Thema ältere Menschen und Digitalisierung auseinander. Digitalisierungsschübe im öffentlichen sowie privaten Leben wurden durch die Covid-Pandemie seitdem beschleunigt. Dadurch wurden ältere Menschen, die zuvor privat nicht digital angebunden waren, an vielen Stellen mit der Digitalisierung in ihrem Alltag konfrontiert.

Im WebTalk des Digital Autonomy Hubs am 6. Oktober 2022 diskutierten wir darüber, inwieweit Voraussetzungen für den Zugang zu einer digitalen Infrastruktur auch für Menschen in nachberuflichen Lebensphasen geschaffen werden und welche Bedarfe bei der Konzipierung der Digitalisierungsangebote berücksichtigt werden müssen.

Den Anfang machte Patrick Ney, Projektmanager Digitalisierung im Fachbereich Senioren der Landeshauptstadt Hannover. Er stellte das Konzept zur digitaler Daseinsvorsorge in der Kommune vor. 

Luis Perotti (Charité) berichtete aus dem Projekt ePA-Coach, in dem in einem transdisziplinären Konsortium eine interaktive Lernplattform zur elektronischen Patientenakte erforscht und entwickelt wird.

Da mit neuen Technologien auch der Grad der Komplexität steigt, betonten beide Redner, dass es zukünftig darauf ankommt, die Kommunikation von Basiswissen zu verstärken, Lernmöglichkeiten zu schaffen und hierbei immer auch die älteren Menschen nach ihrem Feedback zu fragen.